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Einfach, modern, dynamisch.
   Mit der richtigen Strategie kann Twitter
      auch für Wissenschaft und Forschung
ein interessantes Medium sein
Warum Twitter?
Twitter ermöglicht das Verschicken von kurzen Nachrichten (max. 140 Zeichen) im Internet. Es bedient eine breite Öffentlichkeit, kann aber auch verwendet werden um ein eigenes soziales Netzwerk gezielt anzusprechen. (Für Hintergründe, siehe auch Wikipedia).
Kann Twitter auch für den Bereich Wissenschaft und Forschung interessant sein?
Hier 10 Gründe dafür, warum dies tatsächlich der Fall ist.

1. Twitter ist einfach: Mit sehr wenig Aufwand lässt sich eine interessierte Zielgruppe ansprechend mit Fachwissen, News und einem “Blick hinter die Kulissen” versorgen. Lowbudget-Aufklärung ist bereits möglich ab einer Meldung pro Woche.

2. Twitter erhöht die Sichtbarkeit: Suchmaschinen wie Google und Bing haben Verträge mit Twitter geschlossen, damit Treffer für Suchbegriffe auf Twitter sehr hoch in der Ergebnisliste dargestellt werden. Für manche Seiten wird ein erheblicher Teil ihres Webtraffic bereits über Twitter generiert. Interessant nebenbei: Auch Twitter selbst (Twitter Search) wird vermehrt als Echtzeit-Suchmaschine für Spezialwissen eingesetzt. Dabei erhöht Twitter die Sichtbarkeit für die Begriffe die Nutzer gerade wichtig finden - Auch im Bereich Forschung und Entwicklung.

3. Twitter bedient viele Kanäle: Tweets lassen sich nahtlos integrieren in die eigene Webseite (siehe unser Beispiel), oder in soziale Netzwerke wie Facebook, LinkedIn, usw. Eingebunden über PHP, erhöhen Twittermeldungen auf der eigenen Internetseite die Aktualität, und damit das Suchmaschinenranking.

4. Twitter macht mobil: Mit Twitter erreicht das letzte Forschungsergebnis oder die letzte wissenschaftliche Meldung die Zielgruppe auch unterwegs, auf web-fähigen mobilen Endgeräten oder als SMS auf dem Telefon.


5. Twitter verstärkt klassische PR-Maßnahmen:
Pressemitteilungen, Forschungsfragen, wissenschaftliche Ergebnisse oder Innovationen lassen sich als Blogbeiträge oder Videos auf youtube darstellen - in Twitter kann darüber ein kurzes “Tweet” gesendet werden. Das macht das Marketing erfolgreicher.

6. Twitter ist modern: Twitter ist ein junges Medium, womit Wissenschaft und Forschung ihr Image nachhaltig verbessern können. Auch Forschungseinrichtungen können zur “Informations-Avantgarde” vorrücken, wenn sie ihre Ideen in den neuen Kommunikationskanal geben.


7. Twitter ist dynamisch:
Es ist ein Kommunikationskanal zwischen Mobiltelefon, SMS, Mail und Blog: immer dabei, kurz & knapp, schnell, dynamisch und voller interessanter Links. In 140 Zeilen lassen sich keine Forschungsberichte zusammenfassen, aber man kann auf weiterführende Informationen verlinken.

8. Twitter positioniert: Auf Twitter kann man sich für die Themen und die Zielgruppe, die man im Auge hat, als Experte etablieren. Anders als in der Welt der wissenschaftlichen Publikationen, wo der "Hirsch-Index" ein Maß dafür ist, wie produktiv ein Autor ist und welchen Einfluss er oder sie hat, zählt bei Twitter nur das was wirklich interessant ist. Die Voraussetzung auf Twitter als einflussreiche Stimme wahrgenommen zu werden ist also: nützliches, hochwertiges Wissen zu vermitteln.

9. Twitter ermöglicht den Dialog: Forschung und Wissenschaft wagen sich aus dem Elfenbeinturm! Mit dem Publikum können Forscher und Entwickler kurz und unbürokratisch in Dialog treten. Auch untereinander können sich Forscher über Twitter auf dem Laufenden halten.

10. Mit Twitter ist auch Tiefgang möglich: Ernsthaft betrieben ist Twitter ein Dialogmedium mit viel Transparenz, Konstanz und Relevanz. Es genügt eine gute Strategie!
Um aus 140 Zeichen eine wirklich bereichernde Kommunikation zu erstellen, braucht es Zeit und Ausdauer. Innerhalb der Organisation sind dazu klare Aufgabenverteilungen, ein Redaktionsablauf von Meldungen, und ein institutionalisierter Umgang mit dem vorhandenen Wissen notwendig.


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Twitter: @rispens
E-Mail: info@rispens.de
Telefon: (49) 30 - 69599530

Tipps zum weiterlesen
Daniel M. Romero, Sitaram Asur, Influence and Passivity in Social Media, 2010.
Jure Leskovec, Lada A. Adamic and Bernardo A. Huberman. "The dynamics of viral marketing", In Proceedings of the 7th ACM Conference on Electronic Commerce, 2006.
Bernardo A. Huberman, Daniel M. Romero, and Fang Wu, "Social networks that matter: Twitter under the microscope", First Monday, 14(1), Jan 2009.
B. Jansen, M. Zhang, K. Sobel, and A. Chowdury. "Twitter power: Tweets as electronic word of mouth", Journal of the American Society for Information Science and Technology, 2009.
Wojciech Galuba, Karl Aberer, Dipanjan Chakraborty, Zoran Despotovic, Wolfgang Kellerer. "Outtweeting the Twitterers - Predicting Information Cascades in Microblogs", 3rd Workshop on Online Social Networks, WOSN, 2010)
Fang Wu, Bernardo A. Huberman, Lada Adamic and Josh Tyler. "Information Flow in Social Groups". Physica A, Vol 337, 327-335, 2004.
Duncan J. Watts and Peter Sheridan Dodds. "Influentials, Networks, and Public Opinion Formation". Journal of Consumer Research, Vol. 34 (4), pp. 441-458, 2007.
Amit Goyal, Francesco Bonchi and Laks V.S. Lakshmanan. "Learning Influence Probabilities In Social Networks". WSDM, 2010.
P. Domingos and M. Richardson. Mining the network value of customers. SIGKDD, 2001.
S. Brin and L. Page. "The anatomy of a large-scale hypertextual Web search engine". Computer Networks and ISDN Systems, Vol 30, 1-7, 1998.
Jon Kleinberg. Authoritative sources in a hyperlinked environment. Journal of the ACM 46 (5): 604 -632, 1999.
Boyd Danah, Scott Golder, and Gilad Lotan. "Tweet, Tweet, Retweet: Conversational Aspects of Retweeting on Twitter". HICSS-43. IEEE 2010.
Jorge E. Hirsch. "An index to quantify an individual’s scientific research output". Proceedings of the National Academy of Sciences 102(46): 16569 -16572, 2005.


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