Das Buch “Einstein in Nederland” ist eine intellektuelle Biografie über Albert Einstein. Sein Leben und Werk wird anhand längst vergessener Kontakte zu niederländischen Kollegen und Freunden skizziert. Auf dem Höhepunkt seiner wissenschaftlichen Karriere, zwischen 1910 und 1927, korrespondierte Einstein intensiv mit Wissenschaftlern in Leiden, Utrecht und Haarlem. Diese Kollegen waren während des ersten Weltkriegs Einsteins einzige Verbindung zur internationalen wissenschaftlichen Welt.
Mit dem weltberühmten Physiker Hendrik Antoon Lorenz, dem Mann "der mehr für mich bedeutet hat als jeder, dem ich später begegnet bin", diskutierte Einstein über den Kern seiner Speziellen Relativitätsteorie.
Paul Ehrenfest, Professor für Theoretische Physik in Leiden, war Einsteins nächster Freund, der ihn auf die Spur der Allgemeinen Relativitätstheorie brachte. Dank der Gespräche mit dem Astronomen
Willem de Sitter über die astronomischen Implikationen der Relativitätstheorie genoss diese in England großes Ansehen. De Sitters kritische Erläuterungen der neuen Ideen veranlassten die Royal Society in London zu einer Expedition, in deren Verlauf die Relativitätstheorie während der Sonnenfinsternis von 1919 experimentell untersucht wurde. Das führte schließlich dazu, dass Einstein Weltruhm erlangte.
Die Zusammenarbeit mit niederländischen Wissenschaftlern war eine der wenigen Chancen für einen internationalen Durchbruch der Relativitätstheorie.
Das Buch hat kurz nach der Publikation in Januar 2006 eine internationale Debatte ausgelöst. In deren Zentrum stand Einsteins Bekanntschaft mit dem Niederländischen Nobelpreisträger
Peter Debye und Debyes Rolle als Einsteins Nachfolger als Direktor des "Kaiser Wilhelm Institut für Physik" ab 1934.
Siehe auch
GlossarWillem de SitterHendrik Antoon LorentzPeter DebyeDownload

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Inleiding (auf Niederländisch)

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Einstein en Debye (auf Niederländisch)

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